CDU-Fraktion befasste sich mit den energiepolitischen Zukunftsfragen für die Stadt
Auf ihrer jüngsten Fraktionssitzung hat die CDU-Fraktion sich mit Fragen der lokalen Ener-gieversorgung für
die Zukunft befasst. Helmut Zurmühlen berichtete der Fraktion über den Stand der Geestenergie. Die CDU
hatte gemeinsam mit der SPD vor zwei Jahren die Initiative mit der Nachbarstadt Syke und der
Samtgemeinde Bruchhausen-Vilsen zur Gründung der Geestenergie ergriffen. Zwischenzeitlich ist die
Gesellschaft gegründet und die Verhandlungen über die zukünftige Strukturierung im Bereich der
Versorgung dieser drei Kommunen geht zur Zeit in eine entscheidende Phase. Helmut Zurmühlen betonte,
dass es eine richtige Entscheidung gewesen sei, nicht wie einige meinten, nur Konzessionsverträge zu
verlängern, sondern selbst Einfluss auf die Zukunft von energetischer Versorgung zu kommen. Wir wollen
selbst mitsteuern und mitbestimmen, aus welchen Ressourcen die Bürger in unserer Region versorgt
werden. Die Fraktion hofft, dass es bis zum Herbst zu einem einheitlichen und zukunftsweisenden Votum
aller beteiligten Gemeinden kommt.
Im Rahmen der Diskussion um einen schnelleren Ausstieg aus der Atomenergie müssen auch die
Kommunen Überlegungen zur CO2-Vermeidung und zum Umgang mit neuen Energiequellen Akzente
setzen. So werden, so Cathleen Schorling weitere Biogasanlagen entstehen und wir müssen überlegen, wie
weit es zu einer Verödung der Landschaft durch Maismonokulturen kommt. Hierzu sieht die Fraktion in den
zur Zeit sowohl in Oldenburg wie auch in Bayern laufenden Versuchen auch andere Pflanzen für die
Biogasanlagen anzubauen, zu unterstützen und zu fördern. Die CDU möchte zumindestens, dass im Rat
darüber nachgedacht wird, dass auch die Stadt sich mit Zuschüssen beteiligt, um zu einer effizienten
Nutzung auch anderer Pflanzen zu kommen. Hierzu könnte sich die Fraktion durchaus vorstellen, dass
Biogasanlagenbetreiber, die sich in entsprechende Forschungsprojekte einbringen, auch seitens der Stadt
eine finanzielle Unterstützung erhalten.
Ein weiterer Antrag der CDU Ausschreibung für Fenster und Türen bei Aufträgen der Stadt Bassum wurde in
der Fraktion besprochen in dem wir anregen nochmal den Beschluß vom 22.4 1998 im Bezug auf den PVC-
Verzicht zu überdenken, da durchaus auch die Herstellung und der Verbrauch von Aluminium unter
Berücksichtigungdes Verbrauchs der Ressourcen und Energie ,fragwürdig ist und preislich eine höhere
Belastung entsteht so Hans-Hagen Böhringer . Wir möchten diesen Altbeschluß aufheben und offen an
weitere Ausschreibungen herangehen.
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