In den letzten Wochen war viel zu lesen und zu hören, was zum einen die Fußballsparte für eine gute Jugendarbeit als erforderlich ansieht und was zum anderen die Politik oder die Verwaltung dazu denkt.   Konkretes oder weniger konkretes oder gar nur Worthülsen? Wer weiß es derzeit genau?   Folgende Fragen bewegen uns und wir stellen sie deshalb offen der Politik:   1.     Wie stehen Sie zur Herstellung eines Kunstrasenplatzes? 2.     Wenn nicht Kunstrasenplatz - dann vielleicht ein weiterer Rasenplatz? 3.     Im Winter sind keine ausreichenden Hallenzeiten für alle Sportler vorhanden. Sollte die Lukas-Schule expandieren, wird sie Hallenkapazität schaffen müssen. Würden Sie die Nutzung einer dann     evtl. neu errichteten Halle durch die Bassumer Sportler durch beispielsweise einer Anmietung unterstützen? 4.     Die Fußballsparte trägt jetzt bereits die Stromkosten der Flutlichtanlage auf dem D-Platz. Planen Sie, die Sportler zu den Bewirtschaftungskosten für die Sportstäten heranzuziehen? 5.     Wie denken Sie über die Ehrenamtskarte? Viele andere Kommunen haben Sie bereits?   Auf diese Fragen hätten wir Sportler gerne vor der Wahl Antworten!   Dieser Konterbericht wurde deshalb den Fraktionen und nachrichtlich dem Bürgermeister zugeleitet. Wir verstehen den Bericht als öffentliche Nachfrage und räumen den Parteien die Möglichkeit ein, ihre Auffassung zu den Fragen zu äußern. Dazu hat der Konter eine Berichtsdatei zum Ausfüllen beigefügt und veröffentlicht die Antworten im Konter Nr. 12.   Natürlich sollten sportliche Aspekte nicht allein ausschlaggebend sein, zu entscheiden, wer uns Bassumer Bürger im Stadtrat vertreten soll, aber ein Teilaspekt ist es sehr wohl.   Und dabei sollten alle Eltern auch an ihre Kinder denken. Sie können evtl. noch nicht wählen, beklagen aber vielleicht die verbesserungswürden Sport- und Freizeitmöglichkeiten.   Wer Bassum entwickeln will, sollte bedenken, dass junge Familien nicht wegen der wenigen Arbeitsplätze nach Bassum kommen. Sie ziehen m. E. auch nicht wegen besonderer touristischer oder kultureller Angebote nach Bassum, sondern sie kommen wegen der guten Anbindung nach Bremen und den erträglichen Bodenpreise. Sie wollen für ihre Familien gute Kindergärten, Schulen und interessante Freizeitangebote.   Dazu gehört Sport -       dazu gehört Fußball -       dazu gehören motivierte Trainer und -       dazu gehören insbesondere ausreichende und geeignete Sportstätten.          Horst Schlottmann © 2011 CDU-Bassum Wie stehen Sie zur Herstellung eines Kunstrasenplatzes? Die Herstellung eines Kunstrasenplatzes könnte eine Alternative zur Herstellung eines Rasenplatzes sein, wenn es sich kostenmäßig trägt. Hierzu sind eine Reihe von Überlegungen von der Fußballsparte   angestellt worden, die von der Verwaltung aber noch nicht abschließend geprüft worden sind. Wenn nicht Kunstrasenplatz - dann vielleicht ein weiterer Rasenplatz? Wenn es nicht zum Bau eines Kunstrasenplatzes kommt, ist unbedingt die zusätzliche Bereitstellung eines Rasenplatzes (vorgesehener Standort war hinter dem Schulzentrum) erforderlich. Auf die Erstellung der sogenannten Kampfbahn C durch den Landkreis, zu der er sich mal verpflichtet hatte, kann die Stadt sicherlich nicht warten. Im Winter sind keine ausreichenden Hallenzeiten für alle Sportler vorhanden. Sollte die Lukas-Schule expandieren, wird sie Hallenkapazität schaffen müssen. Würden Sie die Nutzung einer dann     evtl. neu errichteten Halle durch die Bassumer Sportler durch beispielsweise einer Anmietung unterstützen? Die Hallennutzungszeiten sind immer wieder Thema gewesen. Soweit es zur Erstellung einer neuen Halle kommt und eine Nutzung durch die Lukas-Schule erfolgen soll, wäre dieses in einem neuen Paket neu zu verhandeln. Die jetzigen Verträge mit der Lukas-Schule laufen in 2 Jahren aus, so dass dann auch die Rahmenbedingungen neu formuliert werden müssen. Die Fußballsparte trägt jetzt bereits die Stromkosten der Flutlichtanlage auf dem D-Platz. Planen Sie, die Sportler zu den Bewirtschaftungskosten für die Sportstäten heranzuziehen?          Alle Sportvereine sind an den Stromkosten für die Flutlichtanlagen beteiligt. Darüber hinaus hat die Stadt bisher im Gegensatz zu anderen Städten die Pflege der Rasenplätze in Absprache mit den Vereinen weiter durchgeführt. Dieses sollte auch für die Zukunft so bleiben, wobei an dieser Stelle anzumerken ist, dass durch CDU mit Unterstützung der SPD die Vereinsförderung neu aktiviert wurde           und die Vereine nicht nur zu Investitionskosten, sondern auch für jeden Jugendlichen, der in ihren Reihen ist, eine Unterstützung erhält. Wie denken Sie über die Ehrenamtskarte? Viele andere Kommunen haben Sie bereits? In diesen 2 Spalten besteht die Möglichkeit zu den Fragen Stellung zu beziehen. Die Schrift Arial und die Schriftgröße 10 sind vorgegeben. Als Überschrift reicht es aus, wenn z. B. Neuer Kunstrasenplatz oder Neue Sporthalle steht.   Bereits vor Längerem hat die CDU-Fraktion die Einführung der Ehrenamtskarte in Bassum angeregt, damals konnten uns noch nicht durchsetzen, aber wir werden dies auch mit allen Fraktionen nun gemeinsam weiter verfolgen und demnächst im Verwaltungsausschuss neu beraten. Impressum